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11.05.2005 |
Analysten prophezeien der neuen Technik einen fulminanten Erfolg - und die Telekom profitiert wie eh und je.
Allein in Deutschland nutzen seit Mitte 2004 rund eine halbe Million Menschen die neue Technologie. Für 2005 erwartet das Marktforschungsinstitut IDC eine Verdoppelung der VoIP-Anschlüsse, 2007 sollen es bereits 15 Millionen sein.
Inzwischen können Voice over IP Gespräche komfortabel mit herkömmlichen analogen oder ISDN-Telefonen geführt werden. Möglich wird das mit einer kleinen Box, die der Berliner Hersteller AVM entwickelt hat. Die so genannte Fritzbox Fon sitzt wie eine Schaltstelle zwischen dem DSL-Anschluss und dem Computer. Einmal installiert, können damit Telefonate auch ohne eingeschalteten Computer über das Internet geführt werden.
Noch macht allerdings Voice over IP den Festnetzanschluss nicht ganz überflüssig. Nicht alle Rufnummern sind über das Internet-Protokoll zu erreichen. Der Notruf 112 funktioniert meist nicht, da die örtliche Zuordnung ohne Vorwahl bislang noch nicht gewährleistet werden kann.
Außerdem ist der Telefonanschluss bei fast allen Anbietern auch immer noch Voraussetzung, um überhaupt einen DSL-Anschluss nutzen zu können. Die Grundgebühr fällt also weiterhin an, selbst wenn man den Telefonanschluss gar nicht mehr nutzen möchte.
Zum Artikel im Manager-Magazin
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